objektgestaltung

Kunde: Stromnetz Berlin GmbH
Idee, Grafik, Konzept für Beklebung (Schnittmuster) und Beleuchtung: Ingrid Mühlhauser
realisiert für Friendship Berlin GbR, Fotos: Friendship Berlin GbR, Ingrid Mühlhauser

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Die Stromnetz Berlin GmbH ist ein Tochterunternehmer der Vattenfall GmbH und für das Berliner Verteilungsnetz verantwortlich. 2015 startete die Stromnetz Berlin GmbH eine Informationskampagne »Der Strombär erklärt das Berliner Stromnetz« über einen eigens kreierten Berliner Buddy Bear. Hierfür schrieb sie einen geladenen Wettbewerb aus. Nach Erstgesprächen mit den Rechteeignern Buddy Bär Berlin GmbH und dem Kunden, der Stromnetz Berlin GmbH, verfolgte ich das Ziel, eine gestalterisch-technische Einheit zu schaffen. Die Außenhaut des Bären sollte gleichzeitig unterstützt werden durch die Lichtgestaltung im Inneren der Figur. Für das finale Konzept wurde das Hochspannungsnetz von Berlin im Illustrator nachgebaut. Der Ausschnitt des Bezirks Tiergarten umlaufend auf dem Bären so platziert, dass auf Herzhöhe am Stadtplan das Brandenburger Tor zu finden wäre. Unsichtbar als Element – und mit bedacht platziert.

Designstudie 1: Stromnetzpanda
Konzeptgedanke: Erneuerbare Energien

Designstudie 2: Stromnetzavatar
Konzeptgedanke: Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien

Finale Ausarbeitungsskizze: Corporate Strombär
Konzeptgedanke: Visualisierung der Stromeinspeisung

Idee: Um die Thematik »Strom, Energie, Energiefluss« deutlich zu kommunizieren, besteht das Gesicht aus Symbolen von Schaltplänen der Elektrik. Es erzählt die Geschichte der Interaktion mit den Passanten: durch den Kurzschluss bzw. Schalter, das Zwinkern in den Augen, nimmt der Bär die Energie des Passanten/der Passantin auf und diese läuft über einen Wandler durch den Trafo in das Herz des Bären. Beim Betreten des Podests wird der Herzschlag aktiviert. Im Inneren des Bären befindet sich eine gelaserte Platte. Durch die rückseitige Beleuchtung werden die Gebietsgrenzen der Stadtbezirke sichtbar, sie erscheinen wie die Adern des Herzens. Es fängt an zu pulsieren. Das Herz des Bären schlägt für diese Stadt.

Um von den 2D-Skizzen, unter Berücksichtigung der Körperlichkeit des Bären, auf die 3D-Umsetzung zu gelangen, generierte ich die Idee, über ein Schnittmuster meine Druckdaten zu produzieren. So konnte jede Körperlichkeit optimal ausgeglichen werden um die Geradlinigkeit des Themas Stroms visuell perfekt in Szene zu setzen.